Tea Time – Thema Corona

Morgen Abend haben wir ab 19 Uhr einen Live-Stream zum Thema Corona geplant.

Mit unseren Gästen Dr. med. Thomas Geiner, Geschäftsfrau Susanne Heilingbrunner und Seniorenreferentin Karin Linz werden wir einen sachlichen Blick auf die Lage in Moosburg werfen! Schaltet Euch dazu und diskutiert mit!

gruene-moosburg.de/live

Politischer Aschermittwoch der Moosburger Grünen

Gute Stimmung, prägnante Reden und ein volles Haus beim politischen Aschermittwoch der Moosburger Grünen.

Seit 101 Jahren gibt es den Politischen Aschermittwoch in Bayern. Was als Veranstaltung des bayerischen Bauernverbandes in Vilshofen begonnen hatte, fand inzwischen auch den Weg nach Moosburg zu den Moosburger Grünen. Der Hauptraum im Gasthaus Drei Tannen war gut gefüllt, als Alfred Wagner die Gäste begrüßte. In seiner kurzen Ansprache verglich er in den grünen Inhalten im Wahlprogramm der CSU mit einer grünen Farbe, die mangels ordentlicher Grundierung schnell abblättert, wenn es im Stadtrat zur Abstimmung kommt.

Als erster Redner analysierte der Landtagsabgeordnete Johannes Becher die Lage in Bayern und in Deutschland. Die Grünen seien bereit, Verantwortung zu übernehmen, was angesichts der Führungskrise bei CDU und der seit Jahren andauernden Krise bei der SPD auch dringend notwendig sei. Bei seinem Streifzug in die Landespolitik nahm er sich Hubert Aiwanger vor, der zu jedem Thema meine, etwas zu sagen zu haben, sei es Landwirtschaft oder Sozialpolitik. Nur seine eigentliche Aufgabe, das Wirtschaftsressort, liege im Dämmerschlaf. Die Digitalisierung der Industrie, sichere Energieversorgung, hier liege vieles im Argen.

Die zweite Rednerin war die 23 Jährige Verena Kuch die als Spitzenkandidatin auf Platz Eins der Grünen Liste steht. Die junge Geographin plädiert für ein nachhaltiges Moosburg, indem nachgedacht wird bevor der Bagger kommt. Bei Großprojekten wie dem Rockermaier Gelände muss einiges bedacht werden wie das Verkehrsaufkommen und das Mikroklima,“ erklärt Kuch „außerdem sei es unabdingbar, dass Infrastruktur wie Kitas rechtzeitig und bedarfsgerecht mitgebaut werde. Abschließend betont Kuch, dass es sehr wichtig sei, dass alle Moosburgerinnen und Moosburger in Entscheidungsprozesse eingebunden werden und sich engagieren können sodass die Menschen in Moosburg nicht nur schlafen sondern leben.

Als letzter Redner machte der Bürgermeisterkandidat Dr. Michael Stanglmaier einen Streifzug durch die Stadtpolitik. Er plädierte für einen zügigen Beginn der Innenstadtsanierung. Hier sei ein den letzten Jahren vieles verzögert oder gar nicht umgesetzt worden. Er möchte als Bürgermeister für mehr Tempo bei der Umsetzung von Beschlüssen sorgen. Es könne z.B. nicht sein, dass das Aufbringen einer Straßenmarkierung für Radfahrer fast ein Jahr dauere. Er verwies auch auf die vielen Konzepte, sei es zur Stadtentwicklung oder zum Verkehr, die nicht oder nur zögerlich umgesetzt werden.

Aufgelockert wurden die einzelnen Reden durch Musik von Michi Maier mit seiner Gitarre. Bei einzelnen Liedern sangen auch die Gäste spontan mit. Gutes Essen, kurzweilige Reden und gute Musik. Der politische Aschermittwoch der Moosburger Grünen war eine erfolgreiche Veranstaltung.

Driescher Besichtigung

Zu einer interessanten Besichtigung kamen die Moosburger Grünen zur Firma Driescher. Geschäftsführer und CEO Christoph Driescher  informierte Bürgermeisterkandidaten Dr. Michael Stanglmaier und seine Begleitung, darunter auch Stadträtin Evelin Altenbeck über die Geschichte der Firma Driescher am Standort Moosburg, die Planungen für die nächsten Jahre und die Produktionspalette des Mittelständischen  Unternehmens. Driescher, mit mehreren Standorten in Europa und ca. 300 Mitarbeiter*innen, produziert High Tech Schalter für Großanlagen. Driescher-Schalter befinden sich in vielen Bahnanlagen weltweit, beispielweise in den neuen Hochgeschwindigkeitsanlagen.

Dr. Michael Stanglmaier: „Der Mittelstand ist die Basis des wirtschaftlichen Erfolges und Wohlstandes in Deutschland. Es ist gut, innovative mittelständische Unternehmen wie Driescher in Moosburg zu haben, das auch weiter in den Standort Moosburg investieren möchte und mit hochwertigen Arbeitsplätzen und natürlich auch Gewerbesteuer wichtig für die Zukunft Moosburgs sind.“

Im Gespräch erfuhr die Grünen-Delegation auch, dass es auch für ein Unternehmen wie Driescher aufgrund des Fachkräftemangels derzeit sehr schwierig sei, neue Mitarbeiter zu finden.

Hier zeigte sich Stanglmaier überzeugt, dass mit einem guten Stadtmarketing die Stadt Moosburg helfend tätig werden könnte. Schließlich sei Moosburg jetzt mit seiner attraktiven Lage, dem hohen Freizeitwert durch Amper und Isarauen oder als Schulstandort ein hochwertiger Ort zum Arbeiten und Leben.

Mit einer Aufwertung der Innenstadt und dem Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen ließe sich die Attraktivität Moosburgs weiter steigern und Moosburg werde so für benötigte Arbeitskräfte noch attraktiver als Ort zum Leben.

Ein Mehrgenerationenhaus für Moosburg

Für die Errichtung eines Mehrgenerationenhauses in Moosburg nach Echinger Vorbild als zentralen Baustein der Seniorenpolitik vor Ort setzen sich die Moosburger Grünen seit Jahren ein.

Aber was ist eigentlich ein Mehrgenerationenhaus? Dazu hatte der Grünen Bürgermeisterkandidat Dr. Michael Stanglmaier die Leiterin des Alten Service Zentrums Eching, Siglinde Lebig, zu einer Infoveranstaltung in das Gasthaus zur Länd eingeladen. Der Einladung waren auch Rudi Linz und Dr. Dagmar Seghutera vom Seniorenbeirat gefolgt. In seiner Einleitung brachte Stanglmaier klar zu Ausdruck, dass er ein solches Mehrgenerationenhaus als extrem wichtige Einrichtung für Moosburg betrachte und eine solche auch als möglicher Bürgermeister auf den Weg bringen wolle. Dazu wolle er möglichst noch im Frühsommer einen Grundsatzbeschluss im Stadtrat herbeiführen.

In ihrem kurzweiligen Vortrag stellte Siglinde Lebich als erstes klar, dass ein Mehrgenerationenhaus nicht bedeute, dass mehrere Generationen unter einem Dach gemeinsam wohnten, sondern dass sich mehrere Generationen dort begegnen, austauschen und etwas gemeinsam oder füreinander machen.

Das Mehrgenerationenhaus in Eching sei vor 30 Jahren gegründet worden. Entscheidend war ein Beschluss des Gemeinderates, dieses Haus auf den Weg zu bringen. Dem folgte ein umfangreiche Befragung alle Menschen über Sechzig über deren Bedürfnisse, sowie mehrere Workshops. Das Gebäude sei über einen Architekturwettbewerb geplant  worden und hervorragend gelungen. Erfreulicherweise seien die meisten Bürgermeister und Gemeinderäte hinter der Idee gestanden. So stellte die Gemeinde auch ihr wertvollstes städtisches Grundstück mitten in der Stadt zur Verfügung und errichtete dort das Gebäude.

Getragen wird das Alten Service Zentrum durch den Verein „Älter werden in Eching“, dem neben der Gemeinde u.a. die VHS, Kirchen und AWO angehören. Der Verein habe derzeit für das Alten Service Zentrum  16 hauptamtliche Kräfte, 100 ehrenamtliche und 80 geringfügig Beschäftigte. Das Haus sei von der Gemeinde gepachtet.

Damit könne das Alten Service Zentrum  ein umfangreiches Kursprogramm für alle Generationen bereitstellen, von Babyschwimmern, Reperaturcafe, Girlsclub, Handykurse für Senioren (durchgeführt von Schülern), Ausflüge und Exkursionen, auch für mobilitätsbeeinträchtigte Menschen, Radtouren, Kinderbetreuung, Ferienprogramm , Sprachkurse für Senioren, ein umfangreiches Kulturprogramm und vieles mehr. Für die Bewohnerinnen und Bewohner gibt es auch noch einen Seniorenchor, eine hauseigene Theatergruppe oder eine Kochgruppe. 14.000 Menschen, mehr als die Einwohnerschaft von Eching nehmen jedes Jahr am Programm des ASZ teil.

Das Alten Service Zentrum  habe darüber hinaus auch 34 Wohnungen für betreutes Wohnen, die auch vollständig barrierefrei eingerichtet sind. Dort leben überwiegend ältere Menschen aber auch ein 30jähriger Rollstuhlfahrer, der die barrierefreie Wohnung brauche. Darüber hinaus gibt es eine Wohngruppe für Demenzkranke mit 8 Zimmern.

Seit seiner Gründung hat sich das Alten Service Zentrum zur größten sozialen Einrichtung am Ort entwickelt. Seit nunmehr 7 Jahren werde es auch von der Robert Bosch Stiftung wissenschaftlich begleitet, so Lebich. Außerdem habe es schon mehrere nationale und internationale Auszeichnungen gewonnen. Die anschließende Diskussion zeigte, dass eine solche Einrichtung auch für Moosburg als wichtiger Baustein eines seniorenpolitischen Konzeptes gesehen wird. Mehrere Standorte wurden diskutiert, wobei Lebich betonte, dass ein solches Haus möglichst zentral errichtet werden müsste, damit z.B. die Bewohnerinnen und Bewohner kurze Wege in die Stadt hätten. Auch mögliche Strategien wurde diskutiert, wie in Moosburg eine solche Einrichtung errichtet werden könnte. Stanglmaier zeigte sich abschließend optimistisch, dass bald nach der Vereidigung des neuen Stadtrates dazu in Moosburg die Arbeit aufgenommen werden könnte.

Stadtteilspaziergang Amperauen

Zu ihrem vierten Ortsteilspaziergang trafen sich die Moosburger Grünen diesmal am Bahnhof. Ortsvorsitzende Verena Kuch konnte nicht nur die gesamte grüne Stadtratsfraktion, Landtagsabgeordneten Johannes Becher  und mehrere Stadtratskandidatinnen und Kandidaten begrüßen, sondern auch diesmal wieder zahlreiche interessierte Bürgerinnen.

Bürgermeisterkandidat Michael Stanglmaier, selbst seit über 35 Jahren Bahnpendler nach München und somit „Stammkunde“ des Bahnhofs erläuterte die aktuelle Situation nach dem Kauf des Bahnhofsgebäudes durch die Stadt und bemängelte, dass die Ergebnisse der von der Stadt beauftragten Untersuchung bisher den Stadträten nicht zur Verfügung gestellt worden seien. Für die Grünen ginge es jetzt darum, das Gebäude so zu sanieren, dass es sowohl funktional als auch gestalterische ein Aushängeschild für Moosburg werde. Wichtig seien die barrierefreie Gestaltung, ein Aufenthaltsraum mit digitaler Zug- und Busstandsanzeige, ein Cafe mit Bedarf für die Bahnnutzer, der langfristige Erhalt der Verkaufsstelle, WLAN am Bahnhofsgelände und eine Überdachung des Gebäudevorfelds für die Busgäste. Das habe auch eine Online-Befragung der Grünen ergeben.

Zügig müsse die Stadt auch die Verlängerung der Füßgängerunterführung auf die andere Gleisseite angehen. Immer mehr Menschen wohnten westlich der Bahngleise und für die sei aufgrund der langen Schließzeiten des Bahnübergangs diese Unterführung dringend notwendig. Außerdem könnten dort auch die dringend notwendigen neuen Fahrradabstellplätze errichtet werden.

Nach der Beantwortung zahlreicher Fragen  ging es weiter zum Onkel Anto Gemeinschaftsgarten, den Verena Kuch den interessierten Zuhörern vorstellte. Angelegt  wurde der Garten 2018, unterstützt von Tante Emma Verein und der Stadt Moosburg.  Moosburger Bürgerinnen und Bürger, die keinen eigenen Garten hätten, könnten hier gemeinsam Gemüse anbauen. Sogar Hopfen werde angebaut und 2019 wurde erstmals ein Moosburger Bier gebraut.

Mit  der Erweiterung der Füßgängerunterführung auf die andere Gleisseite, müsse der Gemeinschaftsgarten allerdings weichen. Stanglmaier war überzeugt, dass sich aber ein neues geeignetes Grundstück finden ließe. Für ihn  sei es als Bürgermeister selbstverständlich, hier den Verein zu unterstützen. Er könnte sich auch vorstellen, dass  an mehreren Standorten in Moosburg solche Gemeinschaftsgärten entstehen könnten. Der Bedarf nach Gemeinschaftsgärten würde in Zukunft eher zunehmen.

Anschließend wurden mehrere Vorhaben zur Nachverdichtung in der Stellwerkstraße besichtigt, die Tscharli Wagner und Evelin Altenbeck erläuterten. Nach Meinung der Grünen sei hier die neue Bebauung viel zu massiv und Nachbarbelange würden ebenfalls nicht berücksichtigt, so Evelin Altenbeck. Deswegen habe die Grüne Stadtratsfraktion im Herbst die Aufstellung eines Bebauungsplans für die Stellwerkstraße beantragt, der aber von der Mehrheit des Stadtrates abgelehnt worden sei. Nachverdichtung sein notwendig und sinnvoll, dürfe aber nicht so massiv ausfallen wie häufig beantragt und vom Stadtrat genehmigt. Nur mit B-Plänen ließe sich Nachverdichtung und hohe Wohnqualität vereinbaren.

Anschließend ging es weiter zum Baugebiet in den Amperauen, dass Michael Stanglmaier und Johannes Becher erläuterten. Extrem wichtig sei es für die Grünen gewesen, dass dort ein Sozialmodell verwirklicht werde. Da dabei nicht nur Zahl der Kinder, Einkommen und Vermögen, sondert auch der Wohnort eine zentrale Rolle spiele, sei es faktisch ein Einheimischen Modell. Damit könne Moosburger Bauwilligen Bauland deutlich unter den marktüblichen Preisen angeboten werden. Ein Drittel der Baugrundstücke würde über dieses Sozialmodell vergeben. Zum Ausgleich sei ein Drittel der Grundstücke versteigert worden. Die Stadt sei auch auf Einnahmen angewiesen um die Folgekosten wie neue Kinderkrippen, Kindergärten oder einen dritten Schulstandort finanzieren zu können. Entscheidend sei es für die Grünen auch gewesen, so Stanglmaier, dass in den Amperauen auch sozialer Wohnungsbau errichtet werde und zwar durch die Stadt selbst, nicht durch einen Investor. So bleiben die Fördermittel des Bundes in öffentlicher Hand. Würde der soziale Wohnungsbau durch einen Privatinvestor betrieben, so Johannes Becher ergänzend, erlösche nach 25 Jahren die Sozialbindung und die Wohnung könnten auf dem deutlich teureren freien Markt angeboten werden. Auch in neuen Baugebeiten müsse sozialer Wohnungsbau durch die Stadt betrieben werden.

Nach intensiven Diskussionen über die verkehrliche Erschließung, soziale Bodenpolitik, ausreichend Grünzüge in den Amperauen wurde die Veranstaltung genutzt und Viele der Teilnehmer nutzten das warme Wetter zu einem längeren gemeinsamen Spaziergang.

Stadtteilspaziergang Bonau

Zu ihrem dritten Ortsteilspaziergang luden die Moosburger Grünen mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Dr. Michael Stanglmaier und zahlreichen Stadtratskandidierenden in die Bonau ein um mit den Bewohnerinnen und Bewohnern über deren Anliegen und die Ideen der Moosburger Grünen zu diskutieren.

Gut  30  Bürgerinnen und Bürger nützen die Gelegenheit bei frühlingshaften Temperaturen. An der Bonaustraße ging es um Verkehrssicherheit, Stanglmaier hatte dazu beantragt, Tempo30 einzuführen. Von Seiten der Teilnehmer kam die Anregung zur Anbringung von Zebrastreifen zum Schutz der Kinder, die Forderung nach einem fest installierten Blitzer gegen Raser bis hin zum Wunsch einer Ampel.

Anschließend ging es zum Freibadgelände, wo auch das neue Hallenbad errichtet werden soll, die größte Einzelinvestition Moosburgs in den nächsten Jahren mit einer aktuellen Kostenkalkulation von 12 Millionen Euro. Stanglmaier befürwortet grundsätzlich das Hallenbad, doch der von der Mehrheit des Stadtrates beschlossene Standort an Stelle des jetzigen Eingangs und Umkleidegebäudes sei absolut falsch. Dieser treibe aufgrund der Beengtheit die Kosten nach oben und eine spätere Vergrößerung oder Erweiterung um eine Sauna sei damit nicht mehr möglich. Das jetzige Bad könne bald zu klein werden. Zwar seien die derzeit geplanten fünf Bahnen schon besser als ursprünglich vier, so Stanglmaier, könnten aber bald nicht mehr ausreichen, alle Bedürfnisse von Breiten, Schul- und Vereinssport zu decken. Deswegen hätte er ein Becken mit sechs Bahnen bevorzugt.

Nach Vorstellung der Grünen hätte noch in 2019 ein Schnitt gemacht und eine Neuplanung im hinteren Schwimmbadgelände beschlossen werden können.

Zu der nach dem Hallenbadbau anstehenden Sanierung des Freibades sprach sich Stanglmaier vehement gegen die ursprünglich von der Bürgermeisterin und vielen Stadträten bevorzugte Verkleinerung des Schwimmerbeckens auf vier Bahnen aus. Sein Ziel sei, das Becken mindestens in der jetzigen Größe zu erhalten, wenn möglich im Rahmen der Sanierung auch noch zu vergrößern.

Anschließend ging es am Kanal entlang zum geplanten Baugebiet „Oberes Gereuth“. Dabei bezeichnete der Landtagsabgeordnete Becher den Amper-Überleitungskanal nach Vorstellung der Grünen als Grenze der Wohnbebauung, auch wenn Moosburg in den nächsten Jahren weiter wachse. Die Wege am Kanal, ebenso wie in den Isarauen seien auch ein wichtiges Naherholungebiet für die Bonauer, was angesichts der zahlreichen Spaziergängen an diesem Nachmittag gezeigt wurde.

Grundsätzlich, so Stanglmaier abschließend, müsse Moosburg das Wachstum steuern und dürfe nicht getrieben werden, sowohl bei Neubaugebieten als auch bei der Nachverdichtung die er und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter mittels guten Bebauungsplänen steuern wollen.

Besuch Tagwerk-Bio-Markt Kleeblatt

Gute Lebensmittel, ökologisch produziert und ein zentral für alle erreichbarer Standort. Der neue Tagwerk Bio-Markt in der Nähe des Moosburger Bahnhofs ist eine Bereicherung für die Stadt. Am vergangenen Freitag besichtigten die grünen Kandidatinnen und Kandidaten für den Moosburger Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Dr. Michael Stanglmaier den Kleeblatt Bio- Markt in Moosburg.

Ortsteilspaziergang in Aich/Pfrombach

Das neue Wohngebiet hinter der Kirche in Aich, das neue Feuerwehrhaus, Ela Container und der Kiesabbau in Pfrombach, Einkaufen, Verkehr, Kinder und Jugendliche. Beim Ortsteilspaziergang der Moosburger Grünen wurde eine Fülle an Themen angesprochen.

Gut 25 Interessierte kamen am letzten Sonntag in Aich zum Ortsteilspaziergang zusammen, zu dem die Moosburger Grünen mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Dr. Michael Stanglmaier eingeladen hatten.

Zum Beginn wurde die Fläche der geplanten Wohnbebauung hinter der Kirche in Aich diskutiert. Nachdem Stadtrat Alfred Wagner die Planungen erläutert hatte – insgesamt sollen dort bis zu 50 Wohneinheiten entstehen – ergab sich eine intensive Diskussion. Werden hier Bauplätze entstehen, die auch für junge Aicherinnen und Aicher bezahlbar sind? Welche Folgen hat die Baugebietsausweisung auf Verkehr, KITA-Plätze und für die Dorfgemeinschaft? Deutlich wurden in diesem Zusammenhang die fehlenden Busverbindungen, Einkaufsmöglichkeiten, Treffpunkte für Kinder und Jugendliche und die massive Verkehrsbelastung des Ortes angesprochen. Bürgermeisterkandidat Dr. Michael Stanglmaier erläuterte zudem, ob und wie sich Tempo 30 im Ortsbereich und eine Busanbindung umsetzen ließen.

Fazit der Diskussion: Aich braucht einen Entwicklungsplan, wie sich der Ortsteil zukünftig weiterentwickeln soll. Ein solcher Plan müsse unbedingt, so Stanglmaier mit Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner Aichs erstellt und umgesetzt werden.

Im weiteren Verlauf bot sich die Gelegenheit, das neue Feuerwehrhaus zu besichtigen. Kommandant Rainer Göbl erläuterte die Besonderheiten des Gebäudes, der beiden Fahrzeuge und berichtete vom Einsatzgeschehen. Vom Ortsende in Aich aus konnten die Beteiligten anschließend die Dimensionen der bereits vorhandenen oder geplanten Gewerbebetriebe gut erkennen. Wie wirkt sich der Kiesabbau in Pfrombach auf das schützenswerte Landschaftsbild aus, welche Ausmaße hat die dort geplante Erweiterung des Containerbetriebes von ELA, wie steigt die Verkehrsbelastung? Viele Punkte wurden angesprochen, Michael Stanglmaier erläuterte dazu auch die Haltung der grünen Stadtratsfraktion, die die geplante Erweiterung um 5 ha, zudem noch auf landwirtschaftlich besten Boden, einstimmig ablehnt. Auch Moosburg müsse sorgsam mit seinen Flächen umgehen! Nicht nur die großen Dinge wurden diskutiert, auch viele Einzelgespräche wurden beim Ortsteilspaziergang geführt. Pfrombach und Aich sind mit rd. 1.000 Einwohnern ein großer und wichtiger Bestandteil Moosburgs, um das sich die Grünen kümmern wollen. So war das Fazit auf allen Seiten: Dieser Spaziergang war wichtig und hat sich gelohnt.