Barrierefreiheit und Attraktivitätssteigerung in der Innenstadt angemahnt

Viele Interessierte beim grünen Innenstadtspaziergang

Barrierefreiheit, das Grundstück alte Polizei, Planumbau und Innenstadtsanierung, Gestaltung der Stadteingänge, Verkehrsberuhigung in der Innenstadt; diese schon lange diskutierten Themen, aber auch einige neue Punkte diskutierten ca. 30 interessierte Moosburgerinnen und Moosburger am Sonntag beim grünen Innenstadtspaziergang mit dem Bürgermeisterkandidat Michael Stanglmaier und Kandidierenden für den Stadtrat. Auch ein Jugendlicher im Rollstuhl und Eltern mit Kinderwagen waren dabei, so dass Mängel bei der Umsetzung der Barrierefreiheit den Teilnehmern ganz deutlich vor Augen wurden.

Gleich zum Beginn am Zehentstadel konnte der Unterschied zwischen einem barrierefreien gesägten Pflaster und dem alten Kopfsteinpflaster verdeutlicht werden. Klarer Favorit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Das gesägte mit der glatten Oberfläche. Bei der alten Polizei erläuterte Michael Stanglmaier die Pläne der Grünen, dort ein Ladenzentrum mit Ärztehaus, Wohnungen und öffentlichen Tiefgaragenstellplätzen anzusiedeln.

Auch die Möglichkeiten eines Aufzugs zum Kastulusplatz, bzw. Plan, als barrierefreien Zugang zum Plan, wurde diskutiert. „Wie schön wäre es hier, wenn der Platz schon saniert wäre!“ Das war Tenor bei den Grünen und ihren Gästen bei der Besichtigung des Plans. Ganz klarer Wunsch aller war, dass weiteres Abwarten nicht mehr vertretbar sei und der Umbau des Platzes spätestens 2022 abgeschlossen sein muss. In der Herrenstraße wurde eine barrierefreie Gestaltung des Straßen- und Bürgersteigsbelags diskutiert. Hier sollte nach Vorstellung der Grünen zukünftig ein ebener Belag wie bei der Plansanierung verwendet werden.

In der Fortsetzung des Innenstadtspaziergangs wurde dann die Möglichkeit angesprochen, am Stadtplatz vor dem Eiscafé Platz für eine attraktive Außengastronomie zu schaffen. So entstünde mehr Platz zum Sitzen. Nachdem am Grieß die verschiedenen Möglichkeiten, den dortigen massiven Durchgangsverkehr zu reduzieren, diskutiert wurden, endete der Spaziergang an der Landshuter Straße. Dort erläuterte Alfred Wagner die von den Altstadtförderern schon einmal andiskutierten Sitzstufen zum Mühlbach, bevor Michael Stanglmaier zu Ende auf die verkehrslenkende Bedeutung von Stadteingängen hinwies. Durchgangsverkehr muss dort abgeleitet werden, wo die Möglichkeiten dazu bestehen. Dort muss für Verkehrsteilnehmer auch optisch erkennbar sein: „Hier beginnt die Innenstadt“.

Fazit: Einige kleine Schritte sind schon gemacht, doch sehr viel ist noch zu tun. Ein großes Aufgabenpaket für den nächsten Bürgermeister und den neuen Stadtrat.

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