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Energie, Verkehr, Stadtentwicklung

Do 07.Feb.2008, 20:00, TSV Sportheim Buchenlandstr. 26, Moosburg

Bürgermeisterkandidat Dr. Michael Stanglmaier erläutert die GRÜNEN Vorstellungen zur Energiewende im Landkreis und in Moosburg und zeigt Möglichkeiten einer nachhaltigen Verkehrspolitik und Stadtentwicklung für Moosburg auf.

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Über die Vorstellungen der GRÜNEN zu den Themen Energie, Verkehr und Stadtentwicklung referierte Bürgermeisterkandidat Dr. Michael Stanglmaier bei einer Informationsveranstaltung im TSV Sportheim. Der Klimawandel, aber auch die steigenden Energiepreise machten die Energiewende notwendig. Den Kommunen komme dabei eine Schlüsselrolle zu.

Alleine in den letzten 6 Jahren seine die Ausgaben der Stadt Moosburg für Energie um fast 70 % gestiegen. Stanglmaier zeigte eine Vielfalt von Handlungsmöglichkeiten der Stadt für eine sinnvolle Energiepolitik auf. So forderte er ein energetisches Sanierungskonzept für die städtischen Gebäude, ebenso wie die Nutzung städtischer Dächer für Fotovoltaikanlagen. Auch die Südfassade der Hauptschule könne genutzt werden. Dadurch könnten im Sommer auch die Klassenzimmer beschattet werden. Für das Freibad würde sich eine Solarheizung anbieten. Für den neuen Kreisverkehr an der B11 schlug Stanglmaier den Bau eines Solarsegels als neues Wahrzeichen der Solarstadt vor. Das Rathaus möchte Stanglmaier zukünftig mit der Heizung des neuen Feyerabendhauses mitversorgen und dadurch die veraltete Elektroheizung ersetzen.

Darüber hinaus setzte er sich für die Schaffung eines Energiepreises für innovative Neubauten in Ergänzung zum Altbausanierungspreis ein.

Notwendig seien auch städtische Förderprogramme, insbesondere im Bereich Altbausanierung. Als Bürgermeister wolle er Moosbug zur solaren Vorzeigegemeinde ausbauen. Auch beim Verkehr mahnte Stanglmaier ein Umdenken an um die Probleme wie Lärmbelästigung, Abgase, Sicherheitsgefährdung und verstopfte Straßen in den Griff zu bekommen.

Ziel müsse es sein, verstärkt Verkehr aus dem Norden Moosburgs auf Bus und Bahn zu verlagern. Durch die BayWa-Unterführung sei die Attraktivität des Moosburger Bahnhofs weiter gestiegen. Auch das Bussystem des Landkreises müsse verbessert werden. Zur Entlastung der Innenstadt müsse endlich die von den Moosburger GRÜNEN seit 1990 geforderte, aber bisher von den anderen Parteien abgelehnte, innerstädtische Umgehung über die Bahnhofstraße zur Münchener Straße verwirklicht werden. Dazu sei auch ein Rückbau der Ausschleifung bei der Abbiegung in die Bahnhofstraße notwendig.

Eine besondere Bedeutung zur Verkehrsberuhigung und zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt komme dabei der Förderung des Fahrradverkehrs zu. Moosburg als Stadt der kurzen Wege biete hierfür hervorragende Vorraussetzungen. Innerorts sei das Fahrrad bis zu einer Entfernung von 5 km das schnellste Verkehrsmittel. Viele andere Gemeinden hätten bereits erfolgreich durch die Förderung des Fahrradverkehrs den Autoverkehr erheblich reduziert. Neben dem Ausbau des Moosburger Radwegenetzes forderte Stanglmaier ein professionelles Marketing, z. B. durch Serviceangebote in der Innenstadt, vernünftige Radständer und eine engagierte Öffentlichkeitsarbeit.

Eine nachhaltige Verkehrspolitik sei eine der wesentlichen Säulen für eine attraktive Stadtentwicklung in Moosburg.

Darüber hinaus sprach sich Stanglmaier für eine Fortsetzung der Innenstadtsanierung, insbesondere auf dem Plan und den Schutz innerstädtischer Grünflächen aus. Um eine geordnete sinnvolle Entwicklung zu gewährleisten sei auch ein langfristiges Stadtentwicklungsprogramm notwendig, so Stanglmaier abschließend.