Kontakt Impressum Druckdarstellung
ZUSAMMEN FÜR EINE LEBENSWERTE WELT 
www.gruene-moosburg.de

GRÜNE Jugend stellt sich vor

Di 12.Feb.2008, 20:00, TSV Sportheim Buchenlandstr. 26, Moosburg
Der ehemalige Jugendparlamentsvorsitzende Johannes Becher und Michael Stanglmaier diskutieren mit den Anwesenden über kommunale Jugend und Bildungspolitik.

Mehr über die Grüne Jugend: www.gj.gruene-freising.de

20080212gruenejugend.jpg

Ungefähr 20 Zuhörer konnte Ortsvorstand Björn Laczay zum Themenabend „Junge Politik“ der GRÜNEN im TSV Sportheim begrüßen.

Julian Maguhn und Maximilian Breu stellten eingangs die Grüne Jugend Freising und deren Aktivitäten vor. Die Themen reichten vom symbolischen „Bäumeumarmen“ während der internationalen Waldwoche über Infostände zu Themen wie 3. Startbahn, Energiewende bis hin zu Plakataktionen zur gentechnikfreien Landwirtschaft. Für die nächste Zeit stehe das Thema „gesundes Essen“ an. Anschließend erläuterte der ehemalige Jugendparlamentsvorsitzende und jüngste GRÜNE Stadtratskandidat Johannes Becher die Ziele der Moosburger GRÜNEN. Becher plädierte für den Bau eines neuen Jugendhauses, das sowohl den Jugendlichen im Offenen Betrieb zu Gute käme, als auch die Qualität der Veranstaltungen des Sommerferienprogramms steigern würde und verwies weiterhin auf das Red Corner Festival. Dort feiern, mit sehr viel ehrenamtlichen Engagement, Tausende Jugendliche jedes Jahr ein friedliches Fest. Das „ Red Corner“ habe für die Marke Moosburg inzwischen überregionale Bedeutung gewonnen. Viel Eigenengagement forderte er auch vom neuen FC Moosburg, um die Fusion für die Steuerzahler möglichst kostengünstig umzusetzen. Der in der Bonau geplante Allwetterplatz müsse allen Vereinen offen stehen. Mehr Bolz- und Streetballplätze wünscht sich Becher vor allem auch in der Neustadt, „wo für Kinder ab der dritten Klasse tote Hose herrscht!“ Ebenso stünde es Moosburg „gut zu Gesicht“, wenn man einen tollen Abenteuerspielplatz für mehrere Alterklassen hätte.

Zu einer jugendgerechten Stadt, gehörten für Becher auch eine attraktive Innenstadt und ein attraktives Nachtleben. So kritisiert er, dass, wenn überhaupt, nur noch dem Madhouse wehmütig nachgeweint werde, anstatt endlich nach einem neuen Ort für eine Diskothek oder ein Tanzcafe zu suchen. Auch die Bücherei soll attraktiver werden und für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren kostenfrei sein. Zu den in der Vergangenheit von den Freien Wählern beantragten Ausleihgebühren bemerkte Becher: „Diese haben das Motto, wer viel liest, zahlt viel! Mein Motto lautet, wer viel liest, weiß viel!“ Zum Schutz der Kinder sei es notwendig engagiert gegen die dritte Startbahn vorzugehen. Im Stadtrat weigerte man sich ja die Menschen zu Einwendungen „aufzufordern“, da man Niemandem zu Nahe treten wollte. Becher dazu: „Wenn wir den Menschen jetzt nicht zu Nahe treten, dann wird ihnen in Zukunft der A320 zu Nahe treten und zwar für immer!“

Abschließend berichtete die Spitzenkandidatin Evelin Altenbeck über ihre Zeit als junge Stadträtin und spätere Bürgermeisterkandidatin. Sie sei am Anfang noch nicht ernst genommen worden, doch dies habe sich schon nach wenigen Sitzungen geändert. Man brauche schon eine dicke Haut, wenn man im Stadtrat etwas erreichen will. Nach einer familiär bedingten Pause, will sie nun im Stadtrat wieder für ihre Ziele kämpfen.

Auch Bürgermeisterkandidat Dr. Stanglmaier forderte die anwesenden Besucher auf sich zu engagieren und am 2. März wählen zu gehen. Nur wer sich einmische könne etwas bewegen.