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Dr. Michael Stanglmaier

Landtagskandidat, Zweitstimme, Oberbayern Liste 3 Platz 46

Biochemiker, Stadtrat, Kreisrat, Umweltreferent

44 Jahre, verheiratet, zwei Kinder

Ich will Probleme lösen und nicht verwalten.

www.michael-stanglmaier.de

Persönlicher Werdegang

Ich bin 44 Jahre alt, geboren in Freising und aufgewachsen in Hausmehring, Freising und Moosburg. Ich bin verheiratet und Vater zweier Söhne im Alter von 7 und 9 Jahren.

Beruflicher Werdegang

Nach dem Abitur studierte ich Chemie an der LMU München und promovierte am Genzentrum München. Danach folgten 4 Jahre Forschungstätigkeit an der Innenstadtklinik München und am Klinikum Großhadern im Bereich der Krebsforschung. Seit 2001 bin ich Abteilungsleiter bei einer Münchener Biotechnologiefirma im Bereich Entwicklung neuartiger Antikörper zur Tumortherapie.

Meine Arbeit als Naturwissenschaftler hat auch meine Herangehensweise an politische Fragestellungen geprägt. Mir sind Fakten und Argumente wichtig, nicht Ideologie und Populismus.

Politischer Werdegang

Ich bin seit 1986 bei den Moosburger GRÜNEN politisch aktiv, seit 1988 bin ich Ortsvorstand, seit 1990 Kreisrat im Landkreis Freising, seit 2000 Stadtrat in Moosburg, seit 2002 Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Stadtrat und seit 2002 bin ich Umwelt- und Energiereferent in Moosburg.

Bei den Kommunalwahlen 2002 und 2008 war ich Bürgermeisterkandidat in Moosburg. Ich war Mitbegründer und Vorstand der „Bürgerinitiative für eine bessere Abfallpolitik und gegen Müllverbrennung in Moosburg und anderswo“ und bin seit 2003 Initiator und Sprecher der Aktionsgemeinschaft „Sonne für Moosburg“.

Meine Motivation mich bei den GRÜNEN zu engagieren, ist das Prinzip der Nachhaltigkeit. Nicht kurzfristige Interessenbefriedigung darf im Vordergrund stehen, sondern die langfristigen Folgen von Entscheidungen müssen berücksichtigen werden. Wir müssen Verantwortung für unsere Entscheidungen übernehmen entsprechend dem GRÜNEN Motto „Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt“.

Politische Vorstellungen

Die Kommunalwahl im März hat gezeigt, dass die GRÜNEN im Aufwind sind, nicht nur in Freising, sondern in ganz Bayern.

Viele Menschen erkennen, dass wir GRÜNE nicht nur die richtigen Fragen stellen, sondern auch die richtigen Antworten liefern.

Die Schwäche der CSU ist nicht nur bedingt durch die Schwäche des Führungsduos Huber/Beckstein.

Viele Menschen beginnen zu merken, dass auch in Bayern nicht alles Gold ist was glänzt, und dass die CSU für viele Probleme und Herausforderungen keine zukunftsfähigen Antworten hat.

Deswegen bin ich überzeugt, dass wir bei der Landtagswahl auch wieder ein sehr gutes Ergebnis erzielen können und dafür sorgen können, dass wie in allen anderen Demokratien der Welt, die jahrzehntelange Vorherrschaft einer Partei beendet werden kann.

Die Zeit der CSU als letzte Einheitspartei Deutschlands neigt sich seit dem 2. März 2008 dem Ende zu.

Dafür müssen wir aber noch was tun, dafür möchte ich was tun, deswegen bewerbe ich mich um die Zweitstimmenkandidatur im Landkreis Freising.

Bildungspolitik

Durch meine zwei Kinder im Grundschulalter erlebe ich aus eigenen Erfahrungen und aus vielen Gesprächen im Bekannten und Freundeskreis unser Bildungssystem.

Die Bildungspolitik der CSU ist nicht nur schlecht, sondern kinderfeindlich. Alleine die Bildungspolitik wäre Grund genug die CSU abzuwählen.

Nicht das Wohl und die gedeihliche Entwicklung aller Kinder stehen im Mittelpunkt, sondern das Erreichen von Qualitätsnormen. Kinder, die diese Normen nicht in der vorgegeben Zeit erreichen haben Pech gehabt und fallen durch das Raster. Das hat in meinen Augen nichts mit christlicher Politik zu tun, ganz im Gegenteil.

Aber welche Perspektive für ihr Leben haben dann Jugendliche, die am Ende ihrer Schullaufbahn ohne Abschluss dastehen, ohne Ausbildungsplatz und ohne Chance auf einen Ausbildungsplatz? Keine, außer Hartz IV oder kriminelle Laufbahn. Dazu muss auch die Prävention gestärkt werden. Hier darf der Freistaat die Kommunen nicht länger im Regen stehen lassen.

Wir brauchen ein Bildungssystem, dass nicht nur den Guten Platz zum Entfalten lässt, sondern auch die weniger Guten fördert und die Möglichkeit gibt ihre Qualitäten und Stärken auszubilden. Und jedes Kind hat Qualitäten und Stärken. Dass dies erfolgreich möglich ist, zeigen die Montessori Schulen.

Förderung beginnt für mich bereits im Kindergarten. Konkret bedeutet die, dass der Betreuungsschlüssel verbessert werden muss. Wir brauchen mehr Betreuerinnen und Betreuer, damit Kindergärten keine Kinderaufbewahrungsstätten sind.

Wir brauchen ein kindergerechtes Schulsystem, in dem nicht der soziale Hintergrund über den schulischen Erfolg entscheidet. Wir brauchen eine Grundschule mit weniger Leistungsdruck und mehr Förderung. Es ist in meinen Augen nicht hinnehmbar, dass alleine die schulischen Leistungen der 3 Klasse und weniger Monate der 4. Klasse über die spätere schulische Laufbahn entscheiden. Wir brauchen eine bessere Durchdringung der Schultypen von unten nach oben und kein Durchreichen von oben nach unten.

Wir brauchen eine drastische Entrümpelung unserer Lehrpläne, Stichwort G8. Die Qualität eines Schulsystems hängt nicht von der Menge des Stoffes ab, der den Kindern eingetrichtert wird, ganz im Gegenteil. Wir brauchen Schulen, die neben Wissensvermittelung auch die Fähigkeit zum Lernen, Teamfähigkeit und soziale Kompetenz vermitteln und insbesondere das Selbstwertgefühl der Kinder stärken.

Energie- und Klimapolitik

Der Report des Weltklimarates IPCC im letzten Jahr hat gezeigt, dass die Menschheit, insbesondere wir Menschen in den reichen Industrieländern; durch unseren Lebensstil, unseren Energieverbrauch, durch das Verbrennen fossiler Energieträger das Klima auf unserem Planeten drastisch verändern mit allen daraus folgenden Konsequenzen.

Der IPCC Report hat auch gezeigt, dass wir GRÜNE mit unserer Mahnungen und Forderungen Recht hatten und Recht haben.

Doch Recht haben nützt nicht viel, wenn die, die nicht Recht haben, die Macht haben.

Inzwischen nimmt auch die CSU das Wort Klimaschutz immer häufiger in den Mund. Doch in der Praxis passiert nicht. Das ist auf Landesebene nicht anders wie auf Kreisebene.

Ändern wird sich nur etwas, wenn wir möglichst stark in den Parlamenten vertreten sind. Bei der Kommunalwahl haben wir hier schon einen guten Anfang gemacht.

Den Preis für die verfehlte Klima- und Energiepolitik der Becksteins und Hubers zahlen aber nicht die Becksteins und Hubers, denn zahlen unserer Kinder und unserer Enkel. Deswegen haben wir in meinen Augen auch die moralische Verpflichtung uns hier einzumischen und zu engagieren.

Handlungsmöglichkeiten gibt es auch auf Landesebene genügend, doch der CSU fällt außer Atomkraftwerken nicht ein.

Ich will im Landtag für Bayern ein Projekt 50 Solarsiedlungen in den nächsten 5 Jahren initiieren. Ähnlich wie es die ehemalige Rot-GRÜNE Landesregierung in NRW gemacht hat.

Ich möchte dafür in Bayern eine Energieagentur, die darüber hinaus auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildung und Koordination und Initiierung von Forschungsaktivitäten engagiert ist.

Ich will ein nachhaltiges Wärmegesetz, dass den Ausbau der erneuerbaren Energien sowohl im Neubau- als auch im Altbaubereich fördert.

Wir brauchen auf Landesebene weitere Förderprogramme, insbesondere im Bereich Altbausanierung. Und der Freistaat muss in diesem Bereich endlich seiner Verantwortung und seiner Vorbildfunktion gerecht werden und seine eigenen Liegenschaften energetisch sanieren.

Wer über Energie- und Klimapolitik redet der muss auch über Verkehr reden. In Bayern stammen 30 % der Treibhausgasemissionen aus dem Verkehrssektor. Dazu kommen die weiteren Belastungen. Jährlich sterben alleine in Bayern hunderte Menschen auf den Straßen, Tausende werden verletzt, die zunehmende Lärmbelastung stellt eine zunehmende Gesundheitsgefährdung, insbesondere für Kinder dar, dazu kommen die weiteren Abgasbelastungen, z.B. Feinstaub und der zunehmende Flächenverbrauch. Doch alles was der CU einfällt sind Straßenneubauten, Autobahnaus- und Neubauten, Umgehungsstraßen, 3. Startbahn und Transrapid. Doch dadurch werden die Probleme nicht gelöst, Ganz im Gegenteil, dadurch werden sie mittel- und langfristig verschlimmert. Deswegen müssen wir auch im Verkehrsbereich dringend und schnell umsteuern.

Moosburg z. B. hat fast 5000 Auspendler, dazu kommen Tausende von Berufspendlern aus dem Norden, die täglich durch die Stadt fahren. Alle zu Zielen die größtenteils gut mit der Bahn erreichbar wären. Doch was macht man? Logischerweise eine Umgehungsstraße und als Ausgleich dafür halten immer weniger Züge und das Sitzplatzangebot wird immer schlechter.

Wir brauchen einen Ausbau des Bus- und Bahnverkehrs und für unsere Städte eine Förderung des Fussgänger- und Fahrradverkehrs.

Ich bin überzeugt, dass wir gute Chancen haben, die den Menschen zu vermitteln und am 28. September einen weiteren, großen Schritt hin zu einer nachhaltigen Politik auch in Bayern machen können.