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Lärmschutz B11 Kreisverkehr

BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Moosburg
Dr. Michael Stanglmaier, Evelin Altenbeck, Johannes Becher

Moosburg, 04.07.08

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte

Hiermit stellen wir folgenden Antrag:

Lärmschutz B11 Kreisverkehr

Die Stadt Moosburg errichtet im Anschluss an dem vom Landkreis beschlossenen Lärmschutzwall am neuen B11 Kreisverkehr zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner der südlichen Bonau zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen (Wall, Wand).

Im Süden des Kreisels soll die Lärmschutzmaßnahme mindestens bis zur Einmündung der Reiteraustraße in die alte B11 gezogen werden. Eine weitergehende Maßnahme bis zur Kanalbrücke wäre zum Schutz der AnwohnerInnen sinnvoll.

Soweit möglich wird aus Kostengründen ein Lärmschutzwall statt einer Wand errichtet.

Begründung:

Derzeit wird als vorgezogene Maßnahme des Baus der Westtangente an der B11 Einmündung Münchener Straße ein Kreisverkehr mit zusätzlichem Bypass gebaut.

Die führt zu einer erheblichen Zunahme der Lärmbelästigung der Bewohner der südlichen Bonau.

Die Lärmbelästigung steigt nicht nur dadurch, dass die Straße sehr viel näher an die Wohnbebauung heranrückt, sondern auch dadurch, dass zukünftig auch der gesamte, sehr erhebliche Verkehrsfluss aus Landshut durch dieses Nadelöhr geführt wird. Messungen zeigen, dass das Einfahren ebenso wie das Ausfahren aus Kreisverkehren durch Abbremsen und Beschleunigen (in Richtung Süden zudem auf eine nicht geschwindigkeitsbegrenzte Straße) mit deutlich höheren Lärmemissionen verbunden sind als eine gleichmäßige Fahrbewegung. Zusätzlich wird die Lärmemission auch noch dadurch verstärkt, dass Fahrzeuge in Richtung Freising auch noch bergauf fahren und damit noch mehr Gas geben müssen.

Weiterhin würde sich die Lärmbelastung an diesem Verkehrsknotenpunkt weiter verstärken, sollte die Westtangente tatsächlich gebaut werden.

Der vom Stadtrat für diese Straßenbaumaßnahme beschlossene Lärmschutz sollte nicht nur den nicht bebauten Gebieten in den Amperauen zugestanden werden, sondern auch den bereits im Bereich der Baumaßnahme lebenden Menschen.

Mit freundlichen Grüßen

Evelin Altenbeck